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Maria Moderatorin
Anmeldungsdatum: 10.11.2006 Beiträge: 231 Wohnort: Konstanz
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Verfasst am: So Dez 09, 2007 13:16 Titel: Warum sind tolle Frauen so oft allein? |
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PARTNERSCHAFT EINE PSYCHOLOGIN GIBT VERHALTENSTIPPS
Sexy, erfolgreich und trotzdem unglücklich, weil der Richtige nicht
zu finden ist - das ist das Dilemma vieler Frauen.
Von Vera Altrock
Sie haben das bestimmt auch schon bemerkt: In Ihrem Freundeskreis gibt
es mindestens zwei oder drei nette Frauen, die Erfolg im Job haben und
dazu noch ziemlich attraktiv sind. Klasse Frauen und trotzdem
unglücklich, weil sie einfach nicht den richtigen Partner finden.
Vielleicht sind Sie auch selbst eine von diesen Frauen und denken
sich: "Hey, warum sind denn alle anderen um mich herum in einer
harmonischen Beziehung, nur ich nicht?" Wie immer, wenn man
verzweifelt ist, holt man sich Rat bei Freunden, bei Büchern (und
derlei Ratgeber gibt es genügend). Oder man fragt eine, die sich zur
Aufgabe gemacht hat, anderen Menschen zu Glück und Erfolg zu
verhelfen: Dr.Eva Wlodarek, Psychologin, Persönlichkeits-Coach und
Buchautorin (u.a. "Den richtigen Mann finden"). In ihre Praxis im
Hamburger Univiertel kommen viele Frauen, die keinen Partner finden.
Ihr erstes Statement macht aber schon mal Mut: "Es gibt den Einen,
ganz bestimmt, und zwar für jede Frau!" Aber warum wird es heute
immer schwieriger, den richtigen Partner zu finden, vor allem für
erfolgreiche und selbstbewusste Frauen? "Das liegt zum einen daran,
dass es mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird, jemanden
kennenzulernen. Als Schüler oder Student ist man viel mehr unterwegs,
die meisten sind ungebunden, die Beziehungen unkomplizierter. Später
im Beruf muss man sich die passenden Partner schon genauer aussuchen."
Viel unternehmen, im Freundeskreis streuen, dass man auf der Suche
ist, und auch die Online-Partnervermittlungen nutzen, sind die
praktischen Tipps der Psychologin.
Aber selbst, wenn ein interessanter Mann in Sicht und der erste
Kontakt hergestellt ist, will es trotzdem oft nicht klappen. "Er ruft
nicht an" oder "Ich glaube, er findet mich nicht attraktiv, und
überhaupt werde ich nie einen Mann finden!" Wenn das gesteckte Ziel,
einen Partner zu finden, nicht sofort erreicht wird, ist die
Verzweiflung groß. "Gerade beruflich erfolgreiche Frauen machen den
Fehler, ihre Zielstrebigkeit, die sie im Job nach vorn bringt, auch
auf die Partnersuche zu übertragen. Aber genau das schreckt Männer
ab, weil sie das Gefühl haben, von der Frau dominiert zu werden. Im
Extremfall sehen sie sich sogar einer Konkurrentin gegenüber und
nicht einer Frau, die sie erobern wollen", sagt Eva Wlodarek. Ihr
Tipp: sich etwas zurücknehmen. Das heißt nicht, dass man das
Mauerblümchen spielen soll. Wenn eine Frau einen Mann attraktiv
findet, soll sie ihm zwar signalisieren, dass sie interessiert ist,
aber den ersten, entscheidenden Schritt soll sie dem Mann überlassen.
"Daran erkennt die Frau, ob er wirklich Interesse hat. Denn: Egal, wie
schüchtern ein Mann auch ist, wenn ihm eine Frau gefällt, dann wird
er aktiv." Vielleicht ist er zu schüchtern oder er hat keine Zeit -
Frauen benutzen gern Erklärungen, um mangelndes männliches Interesse
zu leugnen. "Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht mit Fröschen!", rät
die Psychologin. Wenn ein Mann nicht will, suchen Sie sich lieber
einen anderen. Das gilt auch, wenn er unangenehme Seiten zeigt.
Versuchen Sie nicht, ihn irgendwie hinzubiegen oder zu etwas zu
überreden. Denn das ist vergebliche Liebesmühe. Was, wenn man immer
wieder an den Falschen gerät? "Dann sollte sich die Frau fragen,
warum das so ist. Das kann an ihrer unbewussten, meist von früher
geprägten Wahl liegen. In diesem Fall hilft eine genaue Liste: Auf
der einen Seite stehen die Dinge, die die Frau auf gar keinen Fall bei
einem Mann toleriert, und auf der anderen Seite stehen die Dinge, die
ihr auf jeden Fall wichtig sind, wie zum Beispiel Familienplanung,
Treue, politische Einstellung, Karriere usw.
Sexy, erfolgreich und trotzdem unglücklich, weil der Richtige nicht
zu finden ist - das ist das Dilemma vieler Frauen.
So viel zum weiblichen Verhalten. Was ist mit den Männern los, dass
Frauen so oft an der Partnersuche verzweifeln? Eva Wlodarek: "Während
sich die Frauen emanzipiert haben, sind viele Männer in ihrer
Entwicklung stehen geblieben. Das, was Frauen von ihnen gelernt haben,
nämlich, sich in der Berufswelt durchzusetzen, hat andersherum nicht
funktioniert: Manchen Männern fehlt nach wie vor soziale Kompetenz.
Zum Beispiel sind sie oft nicht ehrlich, stellen sich keinen
Gesprächen oder nehmen ihren Beruf wichtiger als die Partnerschaft."
Heißt das im Klartext: Wenn Frauen etwas weniger machen und Männer
etwas mehr, dann klappen Beziehungen auch unkomplizierter? "Ja,
Männer haben da eine Menge aufzuholen. Sie sollten an sich arbeiten
und Gefühle nicht als lästiges Übel ansehen. Dazu sind bisher
wenige bereit. Das zeichnet meiner Meinung nach einen klasse Mann aus:
Er ist nicht perfekt, aber er ist offen für (s)eine positive
Veränderung."
erschienen am 8. Dezember 2007
Vollständige Url des Artikels: http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/08/824629.html
(c) Hamburger Abendblatt
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Svenja
Anmeldungsdatum: 21.01.2010 Beiträge: 27 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: Do Jan 21, 2010 13:12 Titel: Wandelnde Gesellschaft |
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Ich kann Ihnen sagen woran es liegt.
Es gibt mehr tolle, sexy Frauen (Überangebot) als es tolle sexy Männer gibt und diese wenigen sind immer schnell weg vom Fenster, so einfach ist das. War früher schon so und gilt bis heute, deshalb gibt es auch die Begriffe "Eiserner Junggeselle" und "Alte Jungfer".
Zudem können Männer irgendeine Frau ab 18 J. nehmen wenn sie was zu bieten haben , aber sexy und tolle Frauen möchten meistens nicht sozial oder alterstechnisch unter ihre Stellung gehen.
Sprich: Arzt heiratet Arzthelferin, aber Ärztin selten einen Krankenpfleger.
Emanzipation hin oder her, ein Mann erhebt eine Frau mit seinem Status, umgekehrt ist dies nicht der Fall.
Oft wollen Männer keine sexy und tollen Frauen, man muss sich ja nur einmal umschauen
Einfach und dumm wird oft bevorzugt , tut mir leid wenn ich so ehrlich bin, aber diese Sozialstudie betreibe ich schon seit Jahren.
Frauen tun sich immer schwerer, ab 30 sowieso, da kann eine Frau aussehen und intelligent sein wie sie will, da bis dahin die "normalen" bindungsfähigen Männer weg vom Markt sind.
Wenn diese Männer wieder frei werden, so mit 40-50 wollen sie meist keine festen bzw. ernsten Bindungen (mit allem drum & dran) eingehen, sondern nur noch Spaß haben, nämlich den Spaß den sie in den letzten 10-20 Jahren nicht hatten. Die Männer die bis dahin sowieso noch Junggeselle sind, haben sowieso schon ein Problem, was aber nicht an den Frauen allgemein (höchstens noch an ihrer Mutter) sondern an/in ihnen selber liegt.
Ausnahmen mag es immer geben, aber die sogenannte Stecknadel im Heuhaufen findet man wahrscheinlich nur noch wenn man sehr aktiv ausgeht und viele Hobbies betreibt die Gemeinsamkeiten schaffen, oder aber in einer Ehevermittlung wo man handverlesen Angebote zugeteilt bekommt. |
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Svenja
Anmeldungsdatum: 21.01.2010 Beiträge: 27 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: Do Jan 21, 2010 13:20 Titel: PS: |
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Aber das größte Problem sind die teils unrealistischen Wunschvorstellungen (wie mit Einkaufszettel im Supermarkt) die sich über Jahre bei Singles auf beiden Seiten bilden, da werden Superwoman und Superman gesucht die sie selbst aber auch nicht sind.
Von Nix kommt halt leider auch Nix.
Männer sollen gleichzeitig erfolgreich sein, das Brot verdienen und Zuhause aber noch den Superdaddy spielen. Kein Wunder streichen so viele Männer nach einigen Jahren des Familienlebens die Segel.
Frauen verlangen nur noch von ihren Männern und geben wenig.
Die seit den 80ern verschwommenen Rollenverteilungen haben leider vieles was früher selbstverständlich war, kaputt gemacht und verkompliziert. |
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Svenja
Anmeldungsdatum: 21.01.2010 Beiträge: 27 Wohnort: Bodensee
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Svenja
Anmeldungsdatum: 21.01.2010 Beiträge: 27 Wohnort: Bodensee
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